Schichtarbeit bringt einen stark veränderten Tagesrhythmus mit sich: Früh-, Spät- oder Nachtschichten bedeuten unregelmäßige Schlaf- und Essenszeiten. Besonders die Nachtschicht stellt den Körper vor Herausforderungen, da viele Funktionen wie Verdauung, Blutdruck und Puls nachts reduziert sind.
Eine angepasste Ernährung hilft, den Körper zu entlasten und das Risiko für Müdigkeit, Schlafstörungen oder Verdauungsprobleme zu senken. Grundsätzlich gilt: Mahlzeiten möglichst regelmäßig einnehmen, Portionsgrößen anpassen und auf eine ausgewogene Ernährung achten.
- Frühschicht: ausgewogenes Frühstück, leichte Zwischenmahlzeit, Mittag- und Abendessen wie gewohnt
- Spätschicht: Frühstück, Mittag und Abendessen zur gewohnten Zeit
- Nachtschicht: ausgewogenes Abendessen (snackartige Portionen), kleine Mahlzeit in der zweiten Nachthälfte, Frühstück nach der Nachtschicht
Zusätzlich sind ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und, wenn möglich, gemeinsame Mahlzeiten wichtig. Arbeitgeber können durch ergonomische Arbeitsbedingungen, gesunde Kantinenangebote und Pausenregelungen unterstützen. Nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und Betrieb lässt sich langfristig Gesundheit und Leistungsfähigkeit sichern.
Weitere Infos:
- IN FORM: Ernährung bei Schichtarbeit
- IN FORM: Gesund essen und ausreichend bewegen im Außendienst
- IN FORM: Gesunde Ernährung im Homeoffice
- IN FORM: Erkrankungen
- BZfE: Mahlzeiten planen und genießen
Zitiert nach einer Pressemitteilung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit vom 12.08.2025
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